Unsere WM-Aktion: Kolibri feiert mit den WM-Gewinnern

Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – und mit insgesamt 32 Teilnehmerländern macht die Veranstaltung ihrem Namen alle Ehre. Als Experten für internationale Kommunikation sind wir natürlich mit dabei und bieten für die Dauer der WM eine besondere Rabattaktion.

 

Rabatte für Gewinner: 10 % auf Übersetzungen

Für jeweils 24 Stunden nach Ende jedes WM-Spiels geben wir 10 % Rabatt auf alle Übersetzungen in die Landessprache des jeweiligen Gewinnerlandes für Facebook-Freunde. Ein kleines Beispiel: Wenn im Spiel Australien-Niederlande am Mittwoch, den 18 Juni, die Niederlande gewinnen, gibt es für den gesamten Donnerstag, den 19. Juni, 10 % Rabatt auf alle Übersetzungen ins Niederländische.

 

Conditions apply – Details unserer WM-Aktion

Das Rabattangebot gilt jeweils für die eingetragene Amtssprache eines Landes und für die Dauer von 24 Stunden nach Abpfiff eines Spiels. Spiele, die am Freitag- und Samstagabend stattfinden, können wir leider nicht berücksichtigen – am Wochenende sind alle Kolibris zu Hause und schauen Fußball. Die jeweiligen Gewinnerländer und die entsprechenden Rabattangebote werden wir täglich auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen.

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Google lernt ständig dazu – Zeit, unser Verhältnis zu Keywords zu überdenken

Über die Zeit haben sich die Suchmaschinen bemerkenswert weiterentwickelt. Allen voran Google hat durch vielfältige Algorithmus-Updates gelernt, die Suchanfragen von Usern immer besser zu verstehen bzw. zu interpretieren.

Onlineagenturen müssen ihre Suchmaschinenoptimierung diesen veränderten Bedingungen anpassen. Massive Content-Blöcke mit 3-8 % Keyworddichte und unnatürlichem Linkaufbau funktionieren heute nicht mehr. Stattdessen erzielen relevante Inhalte mit einer möglichst breiten Streuung semantisch verwandter Suchbegriffe die besten Ergebnisse.

 

Dank Keywordanalyse zum optimalen Ranking?

Bisher war die Keywordanalyse eines der wichtigsten Tools von Onlineagenturen. Auf diese Weise wurden am häufigsten gesuchte Keywords zu einem Thema bestimmt und dann entsprechend im Text verwendet – also zum Beispiel, ob User eher nach „Französischer Rotwein“ oder „Rotwein aus Frankreich“ suchen.

In beiden Fällen möchte der User wahrscheinlich Rotwein kaufen, der in Frankreich hergestellt wurde. Bisher wurden allerdings die verschiedenen Suchanfragen – entsprechend ihrer Häufigkeit – unterschiedlich gewichtet und beantwortet. An dieser Stelle hat Google dazu gelernt: Das eigentliche Ziel des Users bei seiner Suchanfrage spielt in Zukunft eine größere Rolle als die Suchanfrage.

 

Google kann komplexe Suchanfragen immer besser interpretieren

Spätestens seit dem neuesten Update „Hummingbird“ kann Google unvollständige und komplexe Suchanfragen besser verstehen und entsprechend gezielte Suchergebnisse liefern. Tatsächlich ist der Algorithmus der Suchmaschine inzwischen mit so vielen Informationen zu Entitäten, Linguistik und Grammatik gefüttert worden, dass es den eingegebenen Begriff „Rotwein aus Frankreich“ selbstständig zu einer vollständigen Frage zusammensetzt, etwa: „Wo kann ich in Frankreich hergestellten Rotwein kaufen?“

Im Rückschluss würde das bedeuten, dass auch bei der Textoptimierung kein Unterschied mehr zwischen „Französischer Rotwein“ und „Rotwein aus Frankreich“ mehr gemacht werden muss:

2014-01-09_französischer_rotwein

2014-01-09_rotwein_aus_frankreich Besser verstandene Suchanfragen = Mehr Freiheit bei der Content-Erstellung

Für uns bedeutet diese Entwicklung, dass wir unsere Werkzeuge zur Onlineoptimierung erneut überdenken müssen. Die Keywordanalyse wird durch eine systematische Erstellung semantisch verwandter Bedeutungsfelder ersetzt, die in Zukunft die Basis für die Textoptimierung bilden. Insofern biete die Entwicklung der Suchmaschinen enormes Potenzial: Denn je weniger wir uns an eine festgelegte Keyworddichte und exakte Keyword-Formulierungen halten müssen, desto mehr Freiraum haben wir, gut recherchierte, spannend geschriebene Onlinetexte zu schreiben, die von den Usern nicht nur gefunden, sondern auch gern gelesen werden.

 

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Wie Unternehmen große Datenmengen schnell und sicher versenden:

Wissenswertes über TeamBeam im Interview mit Tom Verbeek/Skalio

Welche Vorteile hat der Datentransfer mit TeamBeam für Unternehmen?

TeamBeam hat den Vorteil, dass die Software so einfach zu bedienen ist wie ein E-Mail-Programm, dabei aber keine Dateigrößenbeschränkungen für die Anhänge vorgegeben sind. Außerdem ist TeamBeam durch konsequente Verschlüsselung wesentlich sicherer als E-Mail, FTP oder andere herkömmliche Dienste.

Wie viel Datenvolumen kann ich mit TeamBeam überhaupt versenden? Gibt es einen „Sendestopp“, wenn eine bestimmte Menge überschritten wird?

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Tim Juretzki und Thomas Verbeek von Skalio

TeamBeam hat keine technische Begrenzung der Dateigrößen. Es werden sehr häufig Dateien mit mehreren hundert GB transferiert. Die meisten TeamBeam-Tarife enthalten eine „Daten-Flatrate“.

Müssen meine Kunden und Partner ebenfalls TeamBeam erweben, damit ich Daten mit ihnen austauschen kann?

Nein, der Empfänger eines „Beams“ braucht nur einen Webbrowser, um die die Daten herunterzuladen. Außerdem kann ein sogenannter „TeamBeam-Public-Link“ eingesetzt werden, um Daten von Kunden und Partnern zu erhalten, die selbst keinen TeamBeam-Zugang besitzen.

Datenspionage und Sicherheitspannen im Datenverkehr sind ein sehr aktuelles Thema. Wie gut sind meine Daten beim Online-Datentransfer geschützt?

Jeglicher Transfer findet sowohl beim Up- als auch beim Download unter Anwendung starker Verschlüsselung statt. Die Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland verschlüsselt gespeichert. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein Transfer-Passwort zu setzen, welches der Empfänger vor dem Download eingeben muss.

Mein Unternehmen ist international tätig. Kann ich TeamBeam auch mit Kontakten im Ausland nutzen? Was muss ich dabei beachten?

Selbstverständlich ist dies möglich. TeamBeam ist derzeit in acht Sprachen lokalisiert. Es gibt Kunden auf der ganzen Welt, die TeamBeam benutzen. Falls Bedarf besteht, einen TeamBeam-Server aus Geschwindigkeitsgründen in einem Rechenzentrum in Amerika oder Asien zu installieren, kann dies im Rahmen eines Projektes von Skalio durchgeführt werden.

Ich möchte mich bei der Bewegung sensibler Daten optimal absichern – auch dem Empfänger gegenüber. Welche Möglichkeiten gibt es hier?

TeamBeam ist ein Dienst der deutschen Firma Skalio GmbH. Hier findet das Bundesdatenschutzgesetz Anwendung, das als das weltweit strikteste seiner Art gilt. Wer in Deutschland personenbezogene Daten einem Dienstleister zur Weiterverarbeitung überlässt, hat die gesetzliche Pflicht, einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abzuschließen.
TeamBeam-Kunden schließen durch das Akzeptieren der AGB einen ebensolchen Vertrag mit Skalio ab und haben dadurch Rechtssicherheit erreicht.

Als Startup verändern sich meine Ansprüche an den Datentransfer. Wie finde ich eine Lösung, die optimal zu meinen Bedürfnissen passt?

TeamBeam wird in mehreren Tarifen angeboten. Schon ab 9 € im Monat (netto) können große Dateien verschickt werden. Ein TeamBeam-Public-Link für den Datenempfang von jedermann ist ebenfalls schon ab 9 € verfügbar. Größere Lösungen, die auf einem eigenen TeamBeam-Server basieren, enthalten viele Features, die für mittlere und größere Unternehmen wichtig sind, wie zum Beispiel Branding im Corporate Design, eine Administrationsoberfläche, individuelle Einstellungen der verfügbaren Features oder detailliertes Reporting.

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Google, Baidu, Yandex – Wie unterscheiden sich die größten Suchmaschinen?

seoWir „googeln“ – auf dem deutschen Markt ist die Suchmaschine Google mit einem Anteil von über 90 % absolut dominierend. Auch im restlichen Europa und in den USA ist Google Marktführer. Für uns ist es daher selbstverständlich, Onlinecontent und Adwords-Kampagnen nach Google-Richtlinien zu erstellen. Auf dem internationalen Markt sieht das anders aus. In China zum Beispiel hält der nationale Anbieter Baidu zwei Drittel der Marktanteile und ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine weltweit. Die russische Suchmaschine Yandex ist nach Yahoo der viertgrößte internationale Anbieter und mit 64 % ebenfalls Marktführer in seiner Heimat. Aber worin unterscheiden sich die internationalen Suchmaschinen – und was ist bei der Optimierung von Onlinecontent zu beachten?

Yandex: Russischer Marktführer mit nationalem und lokalem Fokus
Yandex ist nicht ohne Grund so erfolgreich in Russland und anderen osteuropäischen Ländern. Die Suchmaschine wurde 1997 speziell für die Suche in russischer Sprache entwickelt, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Suchmaschinen nicht mit der kyrillischen Schrift zurechtkamen. Bis heute kann Yandex besser mit der russischen Sprache und Grammatik umgehen als zum Beispiel Google.ru und hat einen starken Schwerpunkt auf lokale Suchergebnisse. Der lokale Aspekt sollte also auch bei der Übersetzung von SEO-Inhalten in Russische eine Rolle spielen.
Mit Yandex.Direkt bietet Yandex die Möglichkeit zur Suchmaschinenwerbung, ähnlich wie Google Adwords. Ein großer Unterschied ist aber zum Beispiel, dass Yandex bei seinen Suchergebnissen nicht die Metadescription einer Website anzeigt, sondern eine willkürliche Passage aus dem Content, die sich in regelmäßigen Abständen ändert.

Baidu: Kleine SEO-Unterschiede nach dem Vorbild von Google
Den besseren Umgang mit der nationalen Sprache, Schrift und Grammatik kann auch Baidu für sich beanspruchen. Allerdings verdankt der chinesische Suchmaschinenriese seine Popularität zum großen Teil auch der chinesischen Zensur, die mit unzähligen Filtern ausländische Suchmaschinen wie Google lahmgelegt hat.
Vom Aufbau bis hin zu den einzelnen Funktionen erinnert Baidu stark an Google, ist allerdings etwas langsamer, was die Updates angeht. So zählt bei der Optimierung für Baidu nach wie vor die Quantität der Links im Text, während Google inzwischen auch die Qualität von Inbound Links bewertet. Meta-Keywords, die von Google nicht mehr wahrgenommen werden, sind in der Optimierung für Baidu nach wie vor extrem wichtig. Bei der Übersetzung von Adwords und Onlinecontent für Baidu müssen Inhalte daher teils grundlegend verändert werden, um gute Rankings zu erreichen.

Was die Funktionalität angeht, sind die Unterschiede zwischen Google, Yandex und Baidu nicht weltbewegend – aus SEO-Sicht ist es aber definitiv ratsam, darauf Rücksicht zu nehmen.

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Simplified English, Simpliefied Chinese: Vereinfachen will gelernt sein

Sowohl im Englischen als auch im Chinesischen gibt es eine vereinfachte Form der Sprache. Die Art der Vereinfachung, die Verwendung und Verbreitung in den zwei Sprachen sind allerdings grundsätzlich verschieden. Was Simplified English und Simplified Chinese gemeinsam haben ist, dass sie bei Deutsch-Englischen oder Deutsch-Chinesischen Übersetzungen durchaus eine Rolle spielen können.

SIMPLIFY MAGNIFYING GLASS cloud sphere ball wordsSimplified English – Grundlage für technische Dokumentationen

Simplified English ist eine standardisierte und vereinfachte Form der englischen Sprache. Die so genannte kontrollierte Sprache wurde in den 80er Jahren als Dokumentationsstandard von der European Association of Aerospace Manufacturers (AECMA) entwickelt. Simplified English arbeitet mit einem reduzierten Wortschatz, in dem jedes Wort genau eine Bedeutung hat – so sollen Missverständnisse in der internationalen Kommunikation vermieden werden.

Die Bedeutung eines Begriffs und damit auch seine Verwendung in der Sprache ist genau festgelegt: Zum Beispiel darf close ausschließlich als Verb (schließen) verwendet werden, nicht aber als Adjektiv (nah). „Close the door” ist demnach im Simplified English konform, nicht aber „Do not come close to the window”. Dazu kommt, dass im Simplified Englisch nur bestimmte grammatische Formen und ein festgelegter Satzbau verwendet werden.
Die sprachlichen Beschränkungen erleichtern Nicht-Muttersprachlern das Verständnis englischer Texte – und nicht nur ihnen. Maschinelle Übersetzungen funktionieren mit Simplified Englisch wesentlich zuverlässiger und vollständiger.

Simplified Chinese: Weniger und einfachere Schriftzeichen

Simplified Chinese bezieht sich weniger auf die Sprache selbst als auf die chinesische Schrift. Im Zuge einer Reform unter Mao Zedong wurde ein vereinfachter Schriftsatz entwickelt, der mit weniger, simpler geformten Schriftzeichen auskommt als die traditionelle chinesische Schrift. Viele traditionelle Schriftzeichen wurden standardisiert, andere sind unverändert geblieben.

Simplified Chinese wird in der Volksrepublik China und Singapur als offizielle Schrift verwendet, während Hongkong, Macao und Taiwan nach wie vor in den traditionellen Zeichen schreiben. Bei Übersetzungen ins Chinesische, zum Beispiel für Bedienungsanleitungen oder Kataloge, ist es daher wichtig, die im Zielland übliche Schrift zu kennen. So verwenden fast alle in den USA lebenden Chinesen die traditionellen Schriftzeichen, obgleich in China selbst Simplified Chinese geschrieben und gedruckt wird.

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